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Kostensenkung durch Biomasse-Heizung

Haushalte mit Heizsystemen auf Biomasse-Basis sind im letzten Winter weniger belastet worden als jene mit Öl- und Gasheizungen.

 
 

Das unterstrich Agrarlandesrat Nikolaus Berlakovich in seiner Bilanz über die Heizsaison 2005/06. Durchschnittliche Haushalte und Großverbraucher hatten in diesem Winter im Vergleich zum Vorjahr einen um rund drei Prozent höheren Energiebedarf für Heizung und Warmwasserbereitung, so Berlakovich am Montag.

Die Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Ölheizug hätten 1.974 Euro betragen, mit Erdgasheizung 1.620 Euro. Bei einer Pelletsheizung wären 1.159 Euro und bei einer Hackschnitzelheizung 755 Euro angefallen.

Als Hauptgrund für den Mehrbedarf an Wärme nannte Berlakovich den kalten Jänner, der einen Mehrverbrauch von bis zu 32 Prozent verursachte. Der Preis für Heizöl liege derzeit rund 25 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, Erdgas habe einen Preisanstieg von 6,5 Prozent verzeichnet.

Im Burgenland sind laut Berlakovich 43 Biomasse-Fernwärmeanlagen mit einer Leistung von 65 MW in Betrieb. Sie versorgen 3.800 Haushalte mit umweltfreundlich erzeugter Wärme.

Die Biomasse-Heizungen ermöglichen aber auch eine CO2-Einsparung von etwa 150.000 Tonnen.

BVZ Online

 


Datum uveřejnění: 4.4.06
Poslední změna: 4.4.2006
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